WER SIND WIR
jostundberger.ch
Silvia Jost
Andreas Berger

Home

REPERTOIRE
Tucholsky
Commedia d'Amore
Loriot

KINDERTHEATER
Von einem, der auszog
Gschichtenkoffer

Martins Weihnacht

PROJEKTE
Mühlenprojekt

ARCHIV
Die alten Mädchen
Ijob 1944
Napoli

Ich bin Wind und Du bist Feuer

STÜCKE
Die Augen der Fatima
König Drosselbart
Weihnachtserzählung
Nachspiel

INFORMATIONEN
Spieldaten
Kontakt
Links
Medien
Reservation
Veranstalter
Shop
Gästebuch


ICH BIN WIND UND DU BIST FEUER

Eine (literarisch-musikalische) Annäherung an die christliche, islamische und jüdische Mystik
Konzept und Komposition Kjell Keller
 Silvia Jost und Kjell Keller

 Silvia Jost und Kjell Keller


Mit Silvia Jost Stimme und Kjell Keller Gitarre, Violine

Regie und Beleuchtung Andreas Berger

Uraufführung 1994 in Bern
Kontakt und Engagement: jostundberger.ch

Ich bin Wind und du bist Feuer ist 1994 auf Grund einer Anregung von Markus Friedli von der Arbeitsstelle Kirche im Dialog/Bern entstanden. Seither haben wir dieses Programm mehr als vierzig Mal in Kirchen, Gemeindehäusern, aber auch Kleintheatern der Schweiz und Österreich gespielt. In dieser schnelllebigen und hektischen Zeit ist dieses Programm ein Kontrapunkt und entspricht einem inneren Bedürfnis vieler Menschen nach einer anderen Erfahrung als der momentan so aktuellen Hetze nach dem steigenden Aktienkurs.

Inhaltlich besteht das Programm aus einer subjektiven, aber nicht zufälligen Auswahl von mystischen Texten aus allen grossen monotheistischen Religionen. Zeitlich spannt es einen Bogen von der Bibel (das Hohelied der Liebe) über das Mittelalter (neben anderen Mechthild von Magdeburg, Meister Eckehart, Bruder Klaus als christliche, Husain al-Hallādsch, Rumi als islamische Mystiker) bis in die heutige Zeit (Khalin Gibran, Dorothee Sölle, Ernesto Cardinal und Rose Ausländer). Leuchten in diesen Texten die Unendlichkeit, aber auch die Unfassbarkeit des Göttlichen auf, die göttliche Liebe zu dem Einen, so tragen die eingestreuten Geschichten des Mullah Nasrudin und die chassidischen Geschichten eine heitere Note in das Programm.

Die Musik von Kjell Keller ist geprägt von einer langjährigen Auseinandersetzung mit orientalischer und jiddischer Musik. Sie ist improvisiert, rhythmisch bis hin zum Geräuschhaften, die Texte begleitend, aber auch Stille gestaltend.



Durch Liebe ward das Bittre süss und hold,
durch Liebe ward das Kupfer reines Gold,
Durch Liebe ward die Hefe rein und klar,
die Liebe bot der Krankheit Heilung dar,
durch Liebe wird belebet, wer entschlafen,
durch Liebe werden Könige zu Sklaven,
die Liebe macht das tote Brot zur Seele,
macht ewig, die Vergängliche, die Seele.

Dschelaleddin Rumi,
persischer Mystiker (1207-1273)

 



PRESSEAUSSCHNITTE

Mitreissende Improvisation
GRENCHNER TAGBLATT
vom 18.9.1996

(...)Das anspruchsvolle Programm mit seiner besinnlichen und gleichzeitig heiteren Note hat allen etwas gebracht, die sich für Mystik und ausgewählte Musik interessieren.
ZUGERBIETER vom 10.11.1994

(...)Liebe ist dann auch das zentrale Thema, das die Texte durchzieht. Sie werden von Silvia Jost gesprochen, geflüstert, getanzt oder gesungen, dies in fantastischer Eintracht von Stimme und Körpersprache.(...)
THURGAUER ZEITUNG vom 13.12.1995

(...)Mit seinen Gitarren- und Violinenimprovisationen untermalte Kjell Keller das Vorgetragene, liess es teilweise nachklingen oder ins Geräuschhafte gleiten. Eine anspruchsvolle Darstellung mit einer unendlichen Fülle von Texten.(...)
ZOFINGER TAGBLATT vom 13.12.1994

(...)Mit einer brillanten Auswahl von chassidischen Geschichten, arabischen und christlichen Gedichten und islamischen und christlichen Gebeten aus der unendlichen Fülle von mystischen Quellen der religiösen Tradition beeindruckten Silvia Jost und Kjell Keller im Romerohaus Luzern(...) Szenische Gestik, sparsame Bühnengestaltung und einfühlsame, wunderliche Klänge verzauberten das zahlreich erschienene Publikum mit dieser behutsamen Annäherung an das gewichtige, ekstatische Wort mysthischer Erahrungen aus den verschiedenen Jahrhunderten.(...)
JÜDISCHE RUNDSCHAU vom 20.10.1994


Anfang Seite

© 2000, Andreas Berger