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Mit
Silvia Jost als Babro
und Ruth Maria Ruben als Lillemor
Regie und Bühne Andreas Berger
Musikalische Einrichtung Kjell Keller
Akkordeon Marc Hänsenberger (musique simili)
Technik Jörg Dietiker
Deutschsprachige Erstaufführung am 19. Januar 1999 Probebühne
K31! des Schlachthaus Theater Bern
Weitere Aufführungen Stadttheater Biel und Solothurn, Kleine Bühne
Zofingen
Alle Rechte beim Verlag der Autoren Frankfurt/M.
Die alten Mädchen sind Lillemor und Barbro, zwei Frauen um die
fünfzig, die sich am Ufer des Gardasees begegnen, wobei die eine,
Lillemor dort Urlaub machen will, die andere aber gerade dies zu verhindern
sucht.
In einem 75-minütigen poetischen, witzigen, manchmal verschlüsselt
kreisenden Dialog werden die Masken abgelegt, Schutzwälle heruntergerissen
und Lebenslügen offenbart.
Die Wahrheit und die radikale Suche nach dem weiblichen Selbst in einer
männlich dominierten Gesellschaft ist das Thema dieses faszinierenden
Stückes der in ihrer schwedischen Heimat als Dramatikerin und Lyrikerin
bekannten Autorin Kristina Lugn.
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PRESSEAUSSCHNITTE
(...)Silvia Jost und Ruth Maria Ruben spielen bravorös in "Die
alten Mädchen" auf der Probebühne K 31! des Schlachthauses.
(...)Da stellt frau sich ein Dolce far niente an den Ufern des Gardasees
vor, hat zum ersten Mal Ferien von der Ehe, will die Füsse
hochlagern, ein Buch lesen, und was passiert? Sie wird bequatscht
von einer Verrückten, die versucht, Löcher in die ach
so heile Fassadenwelt zu bohren. (...)
Sandra Leis DER BUND vom 21.1.99
(...)Spielfreudig und überzeugend spielen Silvia Jost und Ruth
Maria Ruben "Die alten Mädchen" der schwedischen Lyrikerin
und Dramatikerin Kristina Lugn. (...)Clownesk rüttelt Silvia
Jost als Barbro die von Ruth Maria Ruben gespielte Lillemor aus
ihrer mühsam aufrechterhaltenen Contenance. Barbros Mittel
dazu sind Inkorärenz und Absurdität. (...) Mit Naturalismus
hat Kristina Lugn nichts am Hut: Das Stück "Die alten Mädchen"
handelt von mir. Von der Kollision zwischen dem schlurfenden Bündel,
meinem Äusseren, und meiner inneren Schönheit.
Renate Dubach BERNER ZEITUNG vom 21.1.1999
(...) Was zwischen den beiden Frauen abläuft, hält die
Zuschauer in Atem, wechseln doch reale und irreale Sequenzen ab,
folgen sich pausibel klingende Erklärungen zur Situation der
Frauen in ihrem Beruf und ihrer Familie und Wunschträume, exzessive
Gefühlsausbrüche, die ihr Innerstes enthüllen. (...)
Zofinger Tagblatt vom 4.Oktober 1999
"Witzig und verrückt"
Heidi Flückinger BIELER TAGBLATT vom 21.9.1999
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