Konzept und Komposition: Kjell Keller
Mit Silvia Jost Stimme und Kjell Keller Gitarre, Violine
Regie und Beleuchtung: Andreas Berger
Uraufführung 1994 in Bern
Ich bin Wind und du bist Feuer ist 1994 auf Grund einer Anregung von Markus Friedli von der Arbeitsstelle Kirche im Dialog/Bern entstanden und wurde bis 1999 mehr als vierzig Mal in Kirchen, Gemeindehäusern, aber auch Kleintheatern der Schweiz und Österreich gespielt.
Inhaltlich bestand das Programm aus einer subjektiven, aber nicht zufälligen Auswahl von mystischen Texten aus allen grossen monotheistischen Religionen. Zeitlich spannte es einen Bogen von der Bibel (das Hohelied der Liebe) über das Mittelalter (neben anderen Mechthild von Magdeburg, Meister Eckehart, Bruder Klaus als christliche, Husain al-Hallâdsch, Rumi als islamische Mystiker) bis in die heutige Zeit (Khalin Gibran, Dorothee Sölle, Ernesto Cardinal und Rose Ausländer).
Die Musik von Kjell Keller war geprägt von einer langjährigen Auseinandersetzung mit orientalischer und jiddischer Musik. Sie war improvisiert, rhythmisch bis hin zum Geräuschhaften, die Texte begleitend, aber auch Stille gestaltend.


